Chemsex
Christof Mitter, Therapie, Psychotherapie, Wien, www.psychotherapiemitter.at, ChemSex Wien , Chemsex Wien

Sex und Drogenkonsum innerhalb der letzten 6 Monate?

Sex ohne Drogen fällt dir schwer?

Nüchterner Sex wird immer seltener oder ist gar unmöglich? 

Der Drogenkonsum hat Einfluss auf den Privat- und/oder Berufsleben?

 

Der Begriff bezieht sich auf der einen Seite auf spezielle, im sexuellen Kontext verwendeten Substanzen und auf der anderen Seite explizit auf MSM, also Männer die Sex mit Männern haben.

Dabei verwendete Substanzen sind meist

Amyl Nitrate (Poppers)

Crystal Meth

GHB/GBL

Ketamin

Kokain

MDMA

Mephedron

 XTC

(auch Alkohol, Cannabis)

 

Tagelange Chemsex-Sessions schädigen Körper und Geist, sodass Krankenstände oft die notwenige Folge sind und den beruflichen Werdegang gefährden. Sozialkontakte können sich auf Grund von Chemsex minimieren.

Bei Abklingen der Substanzwirkung und/oder durch chronischen Konsum können Ängste, Unsicherheiten, Unruhe und/oder Anspannung zurückbleiben.

Wahnvorstellungen, Depressionen oder Psychosen können ebenso Resultat des Konsums sein.

Neben Abhängigkeit besteht weiters das Risiko, sich auf Grund des Kontrollverlusts und der erhöhten Bereitschaft zu riskanten Sexpraktiken unter Substanzeinfluss, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten auf Grund ungeschütztem Sex, zu infizieren.
 

Chemsex-Therapie

 
Im Rahmen der Psychotherapie wird das eigene Chemsexverhalten betrachtet und an der Entwicklung eigener Bewältigungsstrategien gearbeitet,  sodass Chemsex reduziert und/oder beendet werden kann.
Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität (Bedürfnissen/Phantasien/Praktiken) findet im geschützten therapeutischen Rahmen die Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Rolle und der Rolle des (schwulen) Mannes statt, sodass Kontrolle über Chemsex erlangt werden kann.